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Mit zu den ältesten und größten Vereinen der Gemeinde Feldkirchen zählt auch der Gartenbauverein als eingetragener Verein. Am 26. Februar 1911 wurde er als „Obst- und Bienenzuchtverein Feldkirchen“ im Gasthaus Neuwirt gegründet. Im Gründungsjahr zählte der Verein 24 Mitglieder, die einen Jahresbeitrag von 1,50 Mark zahlten mussten; die Mitgliederzahl blieb in den ersten 40 Jahren konstant, entwickelte sich aber mit der „Velaskoaktion“ im Jahre 1958.  

Noch lange bevor der „Verein für überörtliche Erholungsgebiete“ den Heimstettner See für sich entdeckte, gelang es unter dem damaligen 1. Vorstand Franz May, den sog. „Vitsche“ als Sommer- und Winterfreizeitstätte zu gestalten. Der Name „Vitsche“ (Fidschi) wurde von einem Bahnwärter namens Velasko, der in der Nähe wohnte, abgeleitet. Durch das Verhandlungsgeschick von Franz May wurde der Baggersee mit der Unterstützung der Nachbargemeinden vor der Zuschüttung 1965 bewahrt. Eine Pioniereinheit der Bundeswehr planierte den Uferbereich und anschließend pflanzte man die ersten Bäume und Sträucher.

Der Verein trägt bis zum heutigen Tag der Ortsverschönerung bei. 1986 errichtete man unter dem ersten Vorsitzenden Karl Rupp das Wegekreuz an der Ecke Otto-/Reichenbergstraße. Im Jahre 1991 entstand der Bildstock in der Oberndorfer Straße, der durch die Pflanzung von zwei Traubeneichen in Jahre 2014 „eingerahmt“ wurde.  

Die Idee einiger Mitglieder, einen vereinseigenen Lehrgaren anzulegen, wurde unter der Leitung des Vorsitzenden Bruno Metelski an die Gemeinde herangetragen und konnte dank zahlreicher Spenden in den Jahren 1997/1998 umgesetzt werden. Im Jahre 2011 schenkte sich der Verein und der Gemeinde anlässlich der Hundertjahrfeier eine Teichanlage mit künstlichem Bachlauf. Der Lehrgarten entwickelte sich im Laufe der Jahre somit zu einer grünen Oase. 

Zu verschiedenen Veranstaltungen- wie dem Maifest, der Zeltnacht für Kinder im Rahmen des Ferienprogramms der Gemeinde Feldkirchen, das Kartoffelfeuer und Tag der offenen Gartentür, werden nicht nur Bürger der Gemeinde, sondern auch Besucher aus dem ganzen Landkreis in den Lehrgarten eingeladen. 

Auch weiterhin bleibt der Gartenbauverein selbstlos tätigt. Er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke, sondern fördert den Obst- und Gartenbau sowie die Ortsverschönerung.